Vision

Die Zukunft arbeitet für die FIS Alpine Ski WM 2017 in St. Moritz. Und das keineswegs nur im übertragenen Sinn: zum ersten Mal in der WM-Geschichte wirbelt ein eigenständiges Jugend-OK.

Die Organisationsprofis von morgen: Mit der neu gegründeten Gruppe will das Team der Ski WM 2017 den jungen Menschen aus der Region die Begeisterung und das Know-How für die Organisation von Grossanlässen weitergeben.

Gleich zu Beginn wurde ein Name gesucht und gefunden, der zugleich Programm ist: „Future St. Moritz 2017“ heisst die junge Runde nun, und sie nimmt damit das Motto auf, das die Kandidatur für die insgesamt fünfte alpine Ski WM in St. Moritz von Anfang an begleitet hatte: „Live the Future“. Damit war das Gesamt-OK bereits bei der Vergabe der Ski WM vor drei Jahren in Südkorea angetreten, schon damals waren Jugendliche in die Präsentation eingebunden.

Das Jugend-OK ist in seiner Struktur exakt dem eigentlichen OK nachgebildet, es wird von Tanja Gutgsell und Nadine Bächli angeführt und jedes Mitglied kann sich auf eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter verlassen – schliesslich ist die Mitarbeit ehrenamtlich. „Future St. Moritz 2017“ verfügt über ein eigenes Budget, das verwaltet werden muss, eigene Konzepte werden erarbeitet und umgesetzt. Bei „Future St. Moritz 2017“ ist jede Position gemäss der beruflichen Ausbildung der betreffenden Person besetzt, so kann das Erlernte unmittelbar und konkret in einem dynamischen Projekt ein- und umgesetzt werden. Dies alles zusammen ist einzigartig, etwas Vergleichbares gab es noch nie bei einer alpinen Ski WM.

Hinter dem Projekt steht vor allem die Idee, das Knowhow aus dem Haupt-OK weiterzugeben an die nachfolgenden Generationen. Damit passt „Future St. Moritz 2017“ perfekt zum übergeordneten Thema Nachhaltigkeit: Nicht nur bei Naturschutz und Infrastruktur ist nachhaltiges Denken entscheidend, es geht auch darum, in Zukunft Grossevents mit dem Wissen aus der Region durchführen zu können. Zudem sollen Jugendliche auf diesem Weg zur Mitarbeit im Voluntari-Team motiviert werden, und zwar in einer verantwortungsvollen Rolle.

Zur Seite steht den Mitgliedern von „Future St. Moritz 2017“ ein Coach, der als Bindeglied zwischen den OKs darauf achtet, dass die Rahmenbedingungen eingehalten werden. Denn das ist die einzige Vorgabe. Ansonsten haben die Macherinnen und Macher von „Future St. Moritz 2017“ alle Freiheiten, sich als Jugendliche einzubringen, ihre spezielle Welt darzustellen. Auch darum geht es nämlich: Wie sehen Jugendliche den Spitzensport? Welchen Stellenwert hat eine alpine Ski-WM in ihrer Heimat speziell für sie? Welche Bereiche eines solchen Events sprechen gerade Jugendliche an?
„Future St. Moritz 2017“ möchte nicht nur machen lassen, sondern selber mitentscheiden und Verantwortung übernehmen. Die Generation von morgen will aktiv ihre Zukunft gestalten! Das Ziel ist zudem, Plattform für einheimische Jugendliche zu werden.

#livethefuture  #futurestmoritz2017